Eine interdisziplinäre und frühzeitige Begleitung von M&A-Projekte durch bdp trägt maßgeblich dazu bei, Risiken zu vermeiden und den Wert einer Transaktion zu optimieren.
Unternehmensverkäufe und -käufe sind vielschichtige Projekte, in denen wirtschaftliche, rechtliche und steuerliche Aspekte ineinandergreifen. Wir begleiten seit vielen Jahren mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer sowie strategische und finanzielle Investoren bei M&A-Transaktionen, national wie international. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine interdisziplinäre und frühzeitig begleitete Vorbereitung maßgeblich dazu beiträgt, Risiken zu vermeiden und den Wert einer Transaktion zu optimieren. bdp bietet diesen Prozess als One-Stop-Agency aus einer Hand.
Verkäuferseite: Wertsteigerung beginnt Jahre vor dem Verkauf
Ein erfolgreicher Unternehmensverkauf ist selten ein spontaner Vorgang. Die optimale Vorbereitung beginnt idealerweise zwei bis drei Jahre vor dem geplanten Exit. In dieser Phase unterstützen wir Verkäufer dabei, Strukturen zu bereinigen und finanzielle Transparenz zu schaffen.
Unternehmer führen häufig Kostenblöcke mit, die im operativen Alltag kaum ins Gewicht fallen, aber das Ergebnis belasten. Dazu gehören nicht betriebsnotwendige Fahrzeuge, Immobilien oder sonstige Ausgaben. Werden diese in der Vorbereitungsphase systematisch reduziert oder eliminiert, verbessert sich der Unternehmenswert spürbar. In der Praxis lässt sich dies häufig verdeutlichen, indem man ein einzelnes nicht betriebsnotwendiges Gut herausrechnet und die entstehende Ersparnis mit einem branchenüblichen Multiplikator bewertet. Ein Pkw, der jährlich 6.000 Euro kostet, kann bei einem Multiplikator von sechs bereits 36.000 Euro Wertbelastung ausmachen. Solche Bereinigungen führen zu klareren, plausibleren und deutlich besser darstellbaren Zahlen.
Ein weiterer zentraler Schritt ist die Bereinigung der Bilanz. Viele Unternehmen weisen Posten aus, die aufgrund von Gewohnheit oder unklarer Abgrenzung enthalten sind, im Verkaufsprozess jedoch Irritationen auslösen. Wir helfen dabei, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sauber zuzuordnen und damit die Vergleichbarkeit zu erhöhen. In diesem Rahmen klären wir auch häufig Vorstellungen über den erzielbaren Kaufpreis. Zahlreiche Verkäufer verbinden mit ihrem Unternehmen eine emotionale Bewertung, die erheblich von der Marktrealität abweichen kann. Ein Verkäufer hofft naturgemäß auf die Wertschätzung seines Lebenswerks. Investoren hingegen orientieren sich ausschließlich an zukünftigen Cashflows. Wir erleben nicht selten, dass Verhandlungen scheitern, wenn Traumvorstellungen jahrelang gewachsen sind. Eine frühzeitig realistische Bewertung schützt vor Fehlentscheidungen und verhindert später kostspielige Enttäuschungen.
Bei der Identifikation geeigneter Käufer hat sich in der Praxis die Betrachtung der sogenannten vertikalen und horizontalen Achsen bewährt: Lieferanten, direkte Wettbewerber und Kunden des Zielunternehmens gehören häufig zu den vielversprechendsten Erwerberzielgruppen. In dieser Achse entstehen die strategisch plausibelsten Konstellationen. Manche Lieferanten sichern sich durch eine Übernahme ihre Absatzkette, manche Wettbewerber wollen Marktanteile konsolidieren, Kunden möchten ihre Lieferketten stabilisieren. Auch internationale Käufer, wie wir es in verschiedenen Projekten erleben, etwa in China oder Italien, spielen eine wichtige Rolle.
In den anschließenden Verhandlungen begleiten wir Verkäufer umfassend. Von der Dokumentenaufbereitung über die Erstellung des Datenraums für die durch bdp selbstverständlich begleitete Due Diligence des oder der potenziellen Investoren bis zur vertraglichen Gestaltung. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Garantie- und Haftungsregelungen. Käufer versuchen häufig, weitgehende Garantien zu verankern, um spätere Ansprüche zu sichern.
Wir strukturieren Kaufverträge so, dass Verkäufer nicht durch unbeschränkte Gewährleistungsansprüche belastet werden. Auch bei Verkäuferdarlehen, die oft als Instrument eingesetzt werden, um Kaufpreislücken zu schließen, raten wir zur Vorsicht: Die Erfahrung zeigt, dass Restkaufpreisraten nicht immer wie vereinbart fließen. Eine klare, gut abgesicherte Vertragsstruktur ist hier essenziell.
Ein weiterer, oft unterschätzter Bereich betrifft die Zusammenarbeit nach der Transaktion. Während Käufer und Verkäufer zu Beginn häufig harmonisch zusammenarbeiten, zeigen viele unserer Projekte, dass diese Phase meist nach einigen Monaten endet. Missverständnisse, unterschiedliche Erwartungen und Rollenunklarheiten führen schnell zu Konflikten. Wir gestalten deshalb die Übergangsphase im Vertrag präzise, um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Käuferseite: Identifikation, Prüfung und Strukturierung aus einer Hand
Auf Käuferseite begegnen uns andere Fragestellungen. Strategische Unternehmer kommen selten mit der Bitte „Suchen Sie uns ein Unternehmen“. In der Regel gibt es bereits konkrete Überlegungen: Gespräche mit bestimmten Unternehmen wurden geführt oder es existieren klare Vorstellungen, welche Zielunternehmen in die eigene Struktur passen könnten. Unsere Aufgabe ist es, diese Ideen in einen geordneten Prozess zu überführen.
Nach der Identifikation potenzieller Zielunternehmen, die häufig in den oben beschriebenen Achsen zu finden sind, richten wir den Datenraum ein und definieren die Unterlagen, die für die strukturelle Bewertung erforderlich sind. Anschließend führen wir die Due Diligence durch: finanziell, steuerlich und rechtlich. Die enge Zusammenarbeit unserer Fachbereiche sorgt dafür, dass Informationen konsistent sind und keine widersprüchlichen Bewertungen entstehen. Ein Problem, das bei extern fragmentierten Beraterteams häufig zu beobachten ist.
In den Verhandlungen begleiten wir Käufer ebenfalls umfassend. Wir unterstützen dabei, realistische Risiken zu identifizieren und in der Vertragsstruktur abzubilden. Gerade in der Argumentation gegenüber Verkäufern ist es wichtig, Prognosen nicht künstlich zu überhöhen, sondern auf belastbaren Daten aufzubauen. bdp führt diese Verhandlungen mit rechtlicher, steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Expertise gemeinsam und genau diese Verzahnung ist einer der entscheidenden Gründe, warum unsere Mandanten uns immer wieder für komplexe Fälle beauftragen.
One-Stop-Agency: Warum bdp M&A-Projekte effizienter macht
Viele Transaktionen scheitern nicht an wirtschaftlichen Faktoren, sondern an der mangelnden Koordination zwischen verschiedenen Beratungsstellen: Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater arbeiten in getrennten Strukturen, die sich manchmal gegenseitig misstrauen, unterschiedliche Interessen verfolgen oder schlichtweg Informationslücken haben. Unser Team kennt diese Problematik aus zahlreichen Projekten mit externen Beteiligten.
bdp bietet ein Gegenmodell: alle relevanten Disziplinen unter einem Dach, mit klaren Kommunikationswegen, eingespielten Teams und einer abgestimmten Arbeitsweise. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht nicht nur Zeitersparnis, sondern auch eine deutliche Risikoreduktion. Gerade international hat sich gezeigt, dass Mandanten ohne eine integrierte Beratung erhebliche Unsicherheiten tragen würden.
M&A im Mittelstand erfordert Erfahrung, Koordination und ein tiefes Verständnis wirtschaftlicher, steuerlicher und rechtlicher Zusammenhänge. Wir vereinen diese Kompetenzen in einem ganzheitlichen Beratungsansatz und begleiten Mandanten als verlässlicher Partner durch alle Phasen des Transaktionsprozesses. Mit unserer interdisziplinären One-Stop-Agency-Struktur schaffen wir für Käufer oder Verkäufer gleichermaßen die Grundlage für erfolgreiche und nachhaltig tragfähige Transaktionen.