Ziel ist es, die wirtschaftliche Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen die durch das Virus erhebliche Umsatzausfälle erleiden, zu sichern.

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte der neuen Überbrückungshilfe Corona des Bundes beschlossen. Das Volumen des von Juni bis August 2020 laufenden Programms ist mit maximal 25 Milliarden Euro festgelegt. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Selbständige und Freiberufler.

Ziel ist es, laut Bundesregierung, die wirtschaftliche Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen die durch das Virus erhebliche Umsatzausfälle erleiden, zu sichern. Als Steuerberater hilft bdp seinen Mandanten gerne bei der Anmeldung zur Überbrückungshilfe.

Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengetragen:

Die Überbrückungshilfe soll ein Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten der Monate Juni bis August 2020 sein. Entscheidend ist dabei der Umsatzrückgang im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.

Folgende Staffelung ist dafür vorgesehen:

  • >70% Umsatzrückgang = 80% der Fixkosten werden erstattet
  • 50%–70% Umsatzrückgang = 50% der Fixkosten werden erstattet
  • 40%-50% Umsatzrückgang = 40% der Fixkosten werden erstattet

Zu diesen förderfähigen Fixkosten gehören zum Beispiel:

  • Miete und Mietnebenkosten
  • Betriebliche Zinszahlungen
  • Grundsteuer
  • Lizenzgebühren
  • Betriebliche Versicherungen (nicht Krankenversicherung u.ä.)
  • Kosten des STB/WP zur Beantragung der Hilfe
  • Personalkosten: pauschal 10% der Miete

Aber Achtung: Lebenshaltung und Unternehmerlohn werden nicht begünstigt.

Für die Beantragung kann eine Umsatzprognose für den Monat gemacht werden, muss aber evtl. später korrigiert werden. Dabei wird für jeden Monat separat geprüft.

Einzelunternehmer (Soloselbstständige) sowie Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten sollen mit dem Paket max. 9.000 Euro für drei Monate erhalten,

Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten max. 15.000 Euro und Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten sollen im selben Zeitraum max. 150.000 Euro erhalten. Das ist auch der Maximalsatz, den ein Unternehmen über drei Monate erhalten kann.

Zu Bedenken ist auch, dass sich das Unternehmen am 31.12.2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben darf, um nun monetär unterstützt zu werden.

Wenden Sie sich unbefangen an uns, wenn Sie in dieser Angelegenheit Beratungsbedarf haben.